Eine ältere Dame kommt im Stechschritt, gefolgt von ihrem Mann, zu meiner Kollegin in den Laden.
Die Kundin knallt ein Handy auf den Tresen und meckert:
"Das Handy von meinem Mann ist kaputt!"
(Ich denke heimlich: kaputt ist keine Fehlerbeschreibung, sagte mal eine andere Mitarbeiterin, Frau K. aus F.)
Kollegin: "Wie macht sich das bemerkbar?"
Kundin: "Na wenn er mich anruft, höre ich ihn nur ganz leise."
Kollegin: "Darf ich mir ihr Telefon mal ansehen?"
Kundin: "Ich-habe-doch-gesagt, das-SEIN-Handy-kaputt-ist!"
Der Mann: "Berta, bleib doch mal ruhig und lass die Frau mal machen."
Kollegin: "Hören Sie denn alle Anrufer nur sehr leise?"
Kundin: "Ja, aber mein Handy ist in Ordnung!"
Kollegin: "Darf ich mir ihr Handy trotzdem mal ansehen?"
Kundin: "HABEN SIE EINEN AN DER WAFFEL!!!"
Der Mann: "Berta, lass die Dame doch mal gucken, die hat doch Ahnung."
Kundin: "Halt die Klappe Herrmann, ich hab auch Ahnung."
Die Kollegin sieht sich das Handy der Kundin an, stellt den Lautsprecher des Gerätes lauter und bittet beide noch einmal miteinander zu telefonieren, ob es jetzt besser ist, mit der Lautstärke.
Beide telefonieren und dann sagt die Kundin:
"Der Fehler ist weg, aber sehen Sie, an meinem Handy lag es nicht!" und verlässt hoch erhobenen Hauptes das Geschäft, gefolgt von Ihrem Mann, der sich heimlich noch bedankt hat.
Dienstag, 28. Februar 2012
Freitag, 24. Februar 2012
Sehr geehrte Kunden,
ich würde mich freuen, wenn Sie vollständige Sätze benutzen
würden und weitgehend treffende Bezeichnungen.
Es verstört mich,
wenn Sie hereinkommen mit dem Satz .„15 Euro.“
Dazu noch in einem Ton, als würden Sie mich gleich mit einer Waffe bedrohen, obwohl Sie eigentlich ein Guthaben für 15€ für Ihr Prepaid Handy möchten.
Dazu noch in einem Ton, als würden Sie mich gleich mit einer Waffe bedrohen, obwohl Sie eigentlich ein Guthaben für 15€ für Ihr Prepaid Handy möchten.
Oder wie gerade
heute wieder geschehen:
„Ich möchte mein Handy aufladen.“
„Mit Strom oder Guthaben?“
„Guthaben.“
„Für 15€, 25€ oder 50€?“
„10€“ …
Free&Easy-Karten für E-plus wurden abgeschafft. Vermutlich weil Friesie-isie dabei raus kam.
Free&Easy-Karten für E-plus wurden abgeschafft. Vermutlich weil Friesie-isie dabei raus kam.
Fläids (Flatrates) werden dafür immer beliebter. Als DSL-Fläid, oder gerne auch als Handy-Fläid.
Neulich erklärte mir ein Kunde, er sei schon seit Jahren „Betreiber“ unseres Mobilfunknetzes. Ich
war ehrlich erstaunt. Stellte sich dann allerdings als Nutzer heraus. Nachdem wir die Kündigung für ihn abgefaxt haben.
„Haben Sie das neue Nasu, Nesa, Nixa oder so?“ -"Welcher Hersteller denn?" -"Weiß ich nicht". Ja, mein Herr, es gibt 1.000 aktuelle
Handys auf dem Markt. Da rate ich doch gerne mal: "NEXUS von Samsung? Und, möchten Sie das
mit oder ohne Vertrag?"
"Weiß ich noch nicht." Aha, Vorbereitung ist das halbe Leben.
Vielleicht erst mal nur so gucken.
"Weiß ich noch nicht." Aha, Vorbereitung ist das halbe Leben.
Vielleicht erst mal nur so gucken.
Dienstag, 21. Februar 2012
Mäuse melken
Der Laden ist voll.
Eine Kundin steht am Tresen, wir bemühen uns seit geraumer
Zeit ihr kompliziertes Problem zu lösen.
Kundin 1: „Das ist ja zum Mäuse melken!“
Kundin 2, ungeduldig aus dem
Hintergrund: „Das will ich sehen wie Sie Mäuse melken!“
Kundin1: „Das werden Sie sehen. So wie ich melke, wird
daraus ´ne Kuh!“
Eine Kuh im Laden wäre mir aber nicht recht gewesen.
Dienstag, 14. Februar 2012
Ein Kunde im schwarzen Anzug, mit Hut und Sonnenbrille
Kollegin: Was war mit dem denn los?
Ich: Vielleicht war er im Auftrag des Herren unterwegs.
Kollegin: Und welchen Auftrag hatte der jetzt?
Dienstag, 7. Februar 2012
Was denkt wohl so ein Kunde?
Ich frage Euch, was bewegt einen Menschen in ein offensichtlich volles Mobilfunkgeschäft ( mit mindestens 5 Kunden mit Beratungbedarf und Gepäck) zu gehen und nach 2 Minuten ungeduldig mit den Füßen zu scharren?
Ich verkaufe keine Briefmarken, was die Erwartung einer kurzen Wartezeit in der Warteschlange rechtfertigen würde. Auch ist das große Schaufenster, wie bei einschlägigen Läden auf der Reeperbahn, nicht ab geklebt, sodass der Überraschungseffekt, dass es voll ist, erst drinnen kommt. Selbstverständlich verlässt dieser Kunde dann nach 3 Minuten laut schimpfend den Laden.
Aber vielleicht hat er einfach nur mal eine Bestätigung für seine schlechte Laune gesucht und geht jetzt zum Juwelier pöbeln....
Das passiert übrigens nicht nur 1x am Tag. Gerne werden ich und die Kunden auch in entsprechendem Ton darauf aufmerksam gemacht, dass man keine Zeit hätte, da schließlich gleich der Bus kommt!
( Kommt übrigens auch öfter am Tag)
Ich verkaufe keine Briefmarken, was die Erwartung einer kurzen Wartezeit in der Warteschlange rechtfertigen würde. Auch ist das große Schaufenster, wie bei einschlägigen Läden auf der Reeperbahn, nicht ab geklebt, sodass der Überraschungseffekt, dass es voll ist, erst drinnen kommt. Selbstverständlich verlässt dieser Kunde dann nach 3 Minuten laut schimpfend den Laden.
Aber vielleicht hat er einfach nur mal eine Bestätigung für seine schlechte Laune gesucht und geht jetzt zum Juwelier pöbeln....
Das passiert übrigens nicht nur 1x am Tag. Gerne werden ich und die Kunden auch in entsprechendem Ton darauf aufmerksam gemacht, dass man keine Zeit hätte, da schließlich gleich der Bus kommt!
( Kommt übrigens auch öfter am Tag)
Samstag, 4. Februar 2012
Ein Kunde aus KW
KUNDE: "Ich hab da mal ´ne Frage:
Wenn ich eine Internetflatrate auf meinem Handy habe, und zu meiner Geschwindigkeit von 200MB noch 500 MB dazu buche...?"
MFFV: "Entschuldigen Sie, aber Sie meinen vermutlich die Datenmenge, die Geschwindigkeit wäre in diesem Fall 7,2 MBit/s..."
KUNDE: "Sie haben ja überhaupt keine Ahnung!!! Ich bin froh wenn ich nachher wieder im Königswusterhausen bin!!!"
Er verlässt Gruß-los den Laden und kann in seiner Wut, die schon offen stehende Eingangstür leider nicht hinter sich zu knallen...
Und da freue ich mich für meine Leser, weil ich gerade darüber nachdachte, dass ich Euch ja gar nix zu schreiben habe, weil in letzter Zeit alle Kunden so freundlich waren. -Muss man aber auch mal sagen.
2 Minunten später steht er wieder in der Tür:
"Wissen Sie was. Ich wohne zwar in Königswusterhausen, aber ich habe hier auch noch eine Zweitwohnung. Und ich habe festgestellt, wenn man hier nicht jeden an-scheißt, kann man sich im Westen nicht durchsetzen!"
MFFV: "Na da haben Sie ja jetzt doll was erreicht, schönes Wochenende noch!"
Und es stellen sich mir wieder so viele Fragen.
Ich weiß, dass es im Brandenburger Königswusterhausen auch ein freundliches Mobilfunkfachgeschäft gibt. War das jetzt ein Vergleichstest? War er da auch schon? Oder hat er sich von der dortigen Inhaberin extra für diesen Auftritt trainieren lassen? Hat Sie ihn geschickt, weil Sie heimlich meinen Blog liest, damit hier endlich mal wieder was los ist?
Sind die Mystery-Shopper wieder unterwegs? Diesmal zum Thema
"Ist der Verkäufer beschimpfungstauglich -5 Punkte" ?
Verschwörungstheorien.
Wenn ich eine Internetflatrate auf meinem Handy habe, und zu meiner Geschwindigkeit von 200MB noch 500 MB dazu buche...?"
MFFV: "Entschuldigen Sie, aber Sie meinen vermutlich die Datenmenge, die Geschwindigkeit wäre in diesem Fall 7,2 MBit/s..."
KUNDE: "Sie haben ja überhaupt keine Ahnung!!! Ich bin froh wenn ich nachher wieder im Königswusterhausen bin!!!"
Er verlässt Gruß-los den Laden und kann in seiner Wut, die schon offen stehende Eingangstür leider nicht hinter sich zu knallen...
Und da freue ich mich für meine Leser, weil ich gerade darüber nachdachte, dass ich Euch ja gar nix zu schreiben habe, weil in letzter Zeit alle Kunden so freundlich waren. -Muss man aber auch mal sagen.
2 Minunten später steht er wieder in der Tür:
"Wissen Sie was. Ich wohne zwar in Königswusterhausen, aber ich habe hier auch noch eine Zweitwohnung. Und ich habe festgestellt, wenn man hier nicht jeden an-scheißt, kann man sich im Westen nicht durchsetzen!"
MFFV: "Na da haben Sie ja jetzt doll was erreicht, schönes Wochenende noch!"
Und es stellen sich mir wieder so viele Fragen.
Ich weiß, dass es im Brandenburger Königswusterhausen auch ein freundliches Mobilfunkfachgeschäft gibt. War das jetzt ein Vergleichstest? War er da auch schon? Oder hat er sich von der dortigen Inhaberin extra für diesen Auftritt trainieren lassen? Hat Sie ihn geschickt, weil Sie heimlich meinen Blog liest, damit hier endlich mal wieder was los ist?
Sind die Mystery-Shopper wieder unterwegs? Diesmal zum Thema
"Ist der Verkäufer beschimpfungstauglich -5 Punkte" ?
Verschwörungstheorien.
Mittwoch, 1. Februar 2012
Samstag, 28. Januar 2012
Mein Handy hat ein Geräusch gemacht
Mein Handy hat heute
Nacht ein Geräusch gemacht. Wie ein
Wecker, über den man eine dicke Decke gelegt hat.
Wissen Sie, das war gegen 24:00. Da waren mein Mann und ich noch wach, weil wir Besuch aus Jatznick hatten. Den haben wir gerade verabschiedet.
Wissen Sie, das war gegen 24:00. Da waren mein Mann und ich noch wach, weil wir Besuch aus Jatznick hatten. Den haben wir gerade verabschiedet.
Nein, eine Vibration kann das nicht gewesen sein, es lag ja
auf einer Tischdecke auf dem kleinen Tisch.
Und ich mach das Telefon ja auch nachts aus, da erwarte ich keine Anrufe. Meine Tochter ruft ja eher am Nachmittag an.
Und ich mach das Telefon ja auch nachts aus, da erwarte ich keine Anrufe. Meine Tochter ruft ja eher am Nachmittag an.
Nein, eine Weckfunktion habe ich nicht eingestellt, ich hab ja keine Ahnung von Technik.Wissen
Sie, ich benutze das Handy ja nur ganz selten, und dann nur zum telefonieren.
Nein, nein, das kann heute Nacht nicht wieder passieren. Solange
hatten wir heute nicht vor, wach zu bleiben.
Dienstag, 24. Januar 2012
Katzenfutter kann man auch mit EC-Karte bezahlen
Mffv: "Dieses gebrauchte Handy können Sie leider nicht mit EC-Karte
bezahlen, das kann ich nur bar in die Kasse einbuchen."
Kunde: "Wieso nicht, Sie haben da doch so einen Automaten!"
Mffv: "Das stimmt, aber da der Mobilfunkanbieter keine gebrauchten
Handys verkauft, kann ich das auch nicht auf dem EC-Konto des
Mobilfunkanbieters verbuchen."
Kunde: "Wenn ich Katzenfutter kaufe, kann ich das auch immer mit EC-Karte bezahlen!!!!"
Mffv: "Ja, aber vermutlich auch kein gebrauchtes Katzenfutter."
Dienstag, 17. Januar 2012
Ham Se nich
Ein Kunde steht vor der Zubehörwand mit den Handytaschen.
MFFV: Guten Tag, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?
KUNDE: Ich bin enttäuscht, dass Sie hier keine Preise dran haben.
MFFV: Schauen Sie mal, hier steht der Preis für alle Handytaschen. Was für ein Modell suchen Sie denn?
KUNDE: Die ham Se nich.
MFFV: Ich habe noch andere Taschen im Schrank, ansonsten kann ich sie auch bestellen.
KUNDE: Die gibt es nich.
MFFV: Warum suchen sie sie dann noch?
KUNDE: Ich hab mich schon überall informiert, auch im Internet.
Machen Se sich keine Mühe, es gibt keine Taschen wie ich se will.
MFFV: ?!?
MFFV: Guten Tag, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?
KUNDE: Ich bin enttäuscht, dass Sie hier keine Preise dran haben.
MFFV: Schauen Sie mal, hier steht der Preis für alle Handytaschen. Was für ein Modell suchen Sie denn?
KUNDE: Die ham Se nich.
MFFV: Ich habe noch andere Taschen im Schrank, ansonsten kann ich sie auch bestellen.
KUNDE: Die gibt es nich.
MFFV: Warum suchen sie sie dann noch?
KUNDE: Ich hab mich schon überall informiert, auch im Internet.
Machen Se sich keine Mühe, es gibt keine Taschen wie ich se will.
MFFV: ?!?
Sonntag, 15. Januar 2012
Samstag, 14. Januar 2012
Freitag, 13. Januar 2012
Donnerstag, 12. Januar 2012
Mittwoch, 11. Januar 2012
Dienstag, 10. Januar 2012
Montag, 9. Januar 2012
Freitag, 6. Januar 2012
"Schauen Sie sich noch etwas um oder haben Sie bereits eine konkrete Frage?"
Das ist an und für sich ein schöner Satz für einen Einstieg in ein Gespräch mit einem Kunden. Er lässt den Kunden, die nicht angesprochen werden wollen, die Freiheit sich ohne Unterhaltung im Geschäft die Füße aufzuwärmen, bietet bei Bedarf Beratungshilfe an, und beinhaltet die Aufforderung sich knapp und klar auszudrücken. Der Satz ist auch lang genug, damit auch der hinterher trödelnde Geist des Kunden aufholen kann, der noch über die zu besorgenden Babywindeln nachdenkt, und sich nun ganz gemütlich 12 Worte lang auf das neue Thema "Mobilfunk" einstellen kann. Beim 13. Wort "Frage?" hat er meistens aufgeholt, die Bedeutung des Wortes erfasst und in eine Antwort umgewandelt:
"Nein".
Das ist eine handelsübliche Antwort eines Kunden auf unsere Einstiegsfrage. Sprachlich nicht ganz korrekt, weil man auf "W-Fragen" nicht mit "ja" oder "nein" antworten sollte, aber brauchbar, weil 2 Sekunden später gefolgt von:
"Aber ich hab da mal `ne Frage..."
Womit wir zwar wieder beim Post vom 13.12.11 sind, aber nun in ein Verkaufsgespräch einsteigen können.
Neulich bekam ich allerdings die Antwort: "weder noch."
"Sie schauen sich nicht um und haben auch keine Frage. Was tun Sie dann bei mir ?" frage ich freundlich nach. Der Kunde dreht sich beleidigt um, sagt "Tschüss" und geht...
Hat vielleicht vergessen Babywindeln zu kaufen. Zu viele Worte, zu viele Fragen.
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Wie schalte ich mein Handy aus?
Ein Telefonat:
Ja guten Tag, mein Name ist Marianne Fischer, ich hab da mal `ne Frage.
Hm.
Wie schalte ich denn mein Telefon aus?
???
Naja, ich fahre doch in Urlaub. Und ich will das nicht mitnehmen. Und wenn der Akku alle ist, dann piept das doch die ganze Zeit.
Was haben Sie denn für ein Gerät?
NOKIA
Da gibt es meistens oben einen Knopf...
Nein, hat es nicht.
Dann schauen Sie doch einfach in die Anleitung oder kommen mit dem Gerät vorbei.
Ach ja, das wäre schön, wenn sie vorbei kommen!!!
Nein Frau Fischer, wir kommen nicht zu Ihnen nach Hause um Ihr Handy auszuschalten!
Ja guten Tag, mein Name ist Marianne Fischer, ich hab da mal `ne Frage.
Hm.
Wie schalte ich denn mein Telefon aus?
???
Naja, ich fahre doch in Urlaub. Und ich will das nicht mitnehmen. Und wenn der Akku alle ist, dann piept das doch die ganze Zeit.
Was haben Sie denn für ein Gerät?
NOKIA
Da gibt es meistens oben einen Knopf...
Nein, hat es nicht.
Dann schauen Sie doch einfach in die Anleitung oder kommen mit dem Gerät vorbei.
Ach ja, das wäre schön, wenn sie vorbei kommen!!!
Nein Frau Fischer, wir kommen nicht zu Ihnen nach Hause um Ihr Handy auszuschalten!
Montag, 19. Dezember 2011
Mamma am Telefon
Eine Meldung aus dem Tagesspiegel:
Im süditalienischen Bari hat die Polizei einen Autofahrer angehalten, der in jeder Hand ein Telefon hielt und das Lenkrad losgelassen hatte. er sagte, er habe mit seiner Frau telefoniert, als seine Mutter auf dem anderen Telefon angerufen habe, berichtete der "Corriere Della Sera". Er habe bei keiner von beiden auflegen wollen.
Im Mai wurde ein Busfahrer in Rom dabei gefilmt, wie er in beiden Händen Telefone hielt und den Bus mit seinen Ellenbogen steuerte.
Er wurde entlassen.
Ich stelle mir das gerade auf meiner Vespa vor ( Kunde links - Hotline rechts) ....
Ach nee, geht ja nicht, muss ja Helm tragen. Ohne ist ja verboten!
Im süditalienischen Bari hat die Polizei einen Autofahrer angehalten, der in jeder Hand ein Telefon hielt und das Lenkrad losgelassen hatte. er sagte, er habe mit seiner Frau telefoniert, als seine Mutter auf dem anderen Telefon angerufen habe, berichtete der "Corriere Della Sera". Er habe bei keiner von beiden auflegen wollen.
Im Mai wurde ein Busfahrer in Rom dabei gefilmt, wie er in beiden Händen Telefone hielt und den Bus mit seinen Ellenbogen steuerte.
Er wurde entlassen.
Ich stelle mir das gerade auf meiner Vespa vor ( Kunde links - Hotline rechts) ....
Ach nee, geht ja nicht, muss ja Helm tragen. Ohne ist ja verboten!
Dienstag, 13. Dezember 2011
Ich hab` da mal `ne Frage...
Liebe Kunden,
kann mir bitte mal jemand erklären, warum 90 % der Kundengespräche mit dem Satz
"Ich hab` da mal `ne Frage..." eingeleitet werden?
Wozu? Ihr braucht das auch nicht umständlich umzuformulieren. Stellt doch einfach die Frage.
Ab und an wird aber auch mal folgende Aussage gemacht:
"Ich hätt` gerne ´ne Frage..."
Was soll man da antworten? "Geschnitten oder am Stück?"
kann mir bitte mal jemand erklären, warum 90 % der Kundengespräche mit dem Satz
"Ich hab` da mal `ne Frage..." eingeleitet werden?
Wozu? Ihr braucht das auch nicht umständlich umzuformulieren. Stellt doch einfach die Frage.
Ab und an wird aber auch mal folgende Aussage gemacht:
"Ich hätt` gerne ´ne Frage..."
Was soll man da antworten? "Geschnitten oder am Stück?"
Donnerstag, 8. Dezember 2011
SMS aus dem Flugzeug
Ein Kunde mittleren Alters kommt in den Laden, knallt seine braune Ledertasche auf den Tresen.
Aus seinem aufgebrachten Wortschwall entnehme ich , dass er scheinbar versehentlich eine SMS an einen Festnetzanschluss geschickt hat , die dort nur unverständlich angekommen ist. Nun will er wissen, wer für seine Beschwerde zuständig ist. Ob das die Deutsche Telekom sei?
Ja, ich finde schon, gute Idee.
Aber da habe ich mich geirrt, so leicht werde ich ihn nicht los. Dann erklärt er mir noch, dass er seine SMS aus dem Flugzeug verschickt hat.
„Aber Sie sollten Ihr Handy doch nicht im Flugzeug benutzen, möglicherweise führte ja auch das zu einer fehlerhaften Übertragung.“
Nun holt er erneut tief Luft:
„Solange der Flieger am Gate steht , und alle Triebwerke aus sind….., Sie sind wohl noch nie g-e-f-l-o-g-e-n!!!!!“
„Aber doch.“
„Na dann aber nur mit diesen Billigfliegern!“
Da frage ich mich nun, was ich jetzt schon wieder falsch gemacht habe, drehe mich um, lasse den Kunden stehen und der schimpft noch eine Weile weiter in seine Tasche auf dem Tresen.
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